Wenn man mich fragt, wo ich überall auf meiner Reise entlang segle, kann ich die Länder, in die ich kommen werde, gebetsmühlenartig aufzählen. Niederlande, Norwegen, Frankreich, Portugal, Spanien (Kanarische Inseln), Kap Verden, Brasilien, Trinidad, Grenada, Dom.-Rep, Portugal (Azoren), Irland, Großbritannien, Belgien und wieder die Niederlande stehen auf dem Törnplan. 13 Länder!

Als ich mit meinen Reisevorbereitungen begonnen habe, dachte ich daran, dass es ein Marathon an Visaanträgen werden würde. Zur Sicherheit beantragte ich meinen Reisepass deshalb schon im Januar. Erste Überraschung: Zwei Wochen später war der Pass schon abholbereit.

Zweite Überraschung: Ich brauche für meine Tour gar nicht so viele Visa wie gedacht. Tatsächlich verlangen nur die Kapverdischen Inseln von mir vor der Einreise ein Visum zu haben. In alle anderen Länder meiner Reise darf ich als deutscher Staatsbürger ohne einreisen. Wie lange ich dann bleiben darf, ist unterschiedlich, zwischen drei Wochen und einem Jahr, aber in jedem Fall lang genug für meine Tour.

Somit bleiben bürokratieseitig nur der eine Antrag für ein Visum und die Gelbfiberimpfung, die die Karibikstaaten von mir verlangen.

Mein Reisepass ist gerade unterwegs nach Berlin zur Botschaft der Kap Verden. Ich bin gespannt, wie lange es dauert, bis ich ihn wieder habe.
Irgendwie schwingt dabei ja doch die Spannung mit, ob mir das Visum denn erteilt wird. Andererseits, warum sollte es nicht erteilt werden …

 

NACHTRAG: Nicht einmal eine Woche später, ich habe es noch nicht einmal geschafft den Artikel hier zu veröffentlichen, habe ich Post. Die Botschaft der Kap Verden schickt mir meinen Reisepass samt Visum. Das war ja einfach.

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