1000 Meilen Wind – Das Buch
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Ganz genau ein Jahr, nachdem ich mein Zuhause verlassen hatte, um an Bord der TRES HOMBRES zu gehen, sitze ich an meinem Esstisch und unterhalte mich wieder mit Holgi.

Endlich sind wir dazu gekommen eine Verabredung einzuhalten, die wir schon nach unserem ersten Gespräch im September 2014 getroffen haben. Damals haben wir das erste WRINT-Gespräch über mich und meine Reise auf der TRES HOMBRES geführt und festgestellt, wie sinnvoll es doch wäre, sich nach meiner Reise noch einmal zu unterhalten. Wenn all die Fragen aus dem ersten Interview beantwortet sind.

Im Vorfeld habe ich mir natürlich einige Gedanken darüber gemacht, was ich unbedingt sagen will, was unbedingt erzählt werden muss. Irgendwie finde ich ja immer noch, dass sich die Geschichte meiner Reise nicht einfach von vorne nach hinten erzählen lässt. Und so kam es dann auch, dass wir ziemlich in den einzelnen Themen gesprungen sind. Und hinter jeder Frage, die Holgi mir stellte, ging eine Tür zu einem weiteren riesigen Thema auf, so dass ich am Ende des Gesprächs verblüfft feststellen musste, worüber wir alles nicht gesprochen haben. Irgendwie haben wir die Karibik und die Fracht fast völlig außen vor gelassen.

Naja, vielleicht waren diese beiden Themen auch gar nicht das wichtigste an meiner Reise.

Ebenfalls baff erstaunt war ich übrigens, als ich auf die Uhr schaute und zusammen mit Holgi feststellen musste, dass wir gute drei Stunden sprachen. Das fertige Interview hat am Ende immer noch 2 Stunden 49 Minuten und ist damit selbst im WRINT-Universum ein echter Brocken.

Aber ich glaube, es lohnt sich wirklich. Zum einen lässt es sich prima portionsweise hören, da es in unserem Gespräch immer wieder „Kapitel“ gibt, nach denen man Pause machen kann. Zum anderen komme ich mit Holgi auf Dinge zu sprechen, die so noch nicht gesagt wurden.

Schaut und hört rein, auf: http://www.wrint.de/2015/11/10/wr489-nachgefragt-zum-thema-segeln-auf-der-tres-hombres/